1. November 2009

Piha & Coromandel

Mit dem Gedanken: Ich weiß ja nicht, ob ich nochmal wiederkommen werde!, bin ich jedes Wochenende seit dem 30. Oktober auf Trips gegangen.
Am 30. habe ich zufällig in Corys Mappe einen 1-Tages-Trip nach Piha gesehen und sofort gebucht.
Piha ist ein Strand und berühmt für seinen schwarzen Sand, außerdem ist er sehr beliebt bei den Surfern, aber auch sehr gefährlich. Es gibt sehr viele Stömungen und Steine unterwasser, wo man sich leicht verletzten kann. Es sind wohl schon viele an diesem Strand gestorben, weil sie nicht richtig aufgepasst haben.
Wie auch immer, wir sind dort ja nicht hingefahren um zu baden, sondern wir haben ein BBQ gemacht. :)
Ich wollte von Anfang an Piha sehen, kam aber die dazu, da es sehr abgelegen ist und man nicht mit öffentlichen Verkehsmitteln dort hinkommt, sondern nur Privat, aber es hat sich echt gelohnt!
PIHA

Monicas und mein Fuß.


Und am Samstag den 31. bin ich dann auch ganz spontan auf einen Trip nach Coromandel gefahren. Leider war er nicht so wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich bin dieses Mal mit einem anderen Reiseunternehmen gefahren und die waren nicht so toll organisiert.
Doch Coromandel hat echt Spaß gemacht, wir waren nur 4, eine Russin und zwei weitere Deutsche.
Man fährt ganz schön lange nach Coromandel und es ist eigentlich nur Natur Pur, aber wunderschön.
Als 1. waren wir am Hot Water Beach, wo man Löcher graben kann und dann Wasser aufsteigt was so um die 40 Grad haben kann, aber man muss halt an der richtigen Stelle graben und da wir erst Mittags kamen waren die besten Löcher dann schon belegt!

Hot Water Beach


Danach sind wir zu einem anderen Strand gefahren, wo wir Deutschen eine Kajak-Tour gemacht haben, für mich war das eine der besten Sachen, die ich hier unternommen habe.
Als 1. haben wir geradewegs auf eine Vulkan-Insel zugesteurt und unser Guide hat uns gefragt ob wir von der Form des Vulkans erkennen könnten welches Organ es darstellen sollte. Es hatte 2 Löcher und 2 Wölbungen an der Spitze, also habe ich geraten und Nase gesagt, was auch richtig war!
Und nun die Story dazu: 2 Maori Männer sind mit ihrer "Crew" in den wakas (Kajaks) von Polynesien nach Neuseeland gekommen. Einer ist in der Gegend um Auckland geblieben, während der andere sich weiter nach Coromandel getraut hat und dort diesen Vulkan entdeckt hat. Für ihn und seine "Crew" sah der Vulkan aus wie seine Nase. Eine alte Legende sagt, dass wenn Land aussieht wie ein Organ von dir, musst du den höchsten Punkt davon erklimmen und alles was du von da oben sehen kannst gehört dir. Und von da oben konnte man weit gucken! Es war echt interessant. :)

Die Nase!


Danach sind wir zur Cathedral Cove gefahren, wo man 2 sehr berühmte Felsen sehen kann die durch das Wasser sehr stark geformt wurden und in den nächsten Jahren vielleicht umkippen könnten, da sie an der Wasseroberfläche zu schmal werden. Außerdem hatten wir einen Kakoa und Kekse und unser Guide hat uns erzählt, dass sie am 5. November für 5 Wochen von Coromandel bis nach Cape Reinga hochfahren will. Das ganze wollte sie mit ihrem Freund machen, aber nicht in einem 2er Kakjak, da diese die Beziehungskiller sein sollen. :D

Cathedral Cove

"Weihnachtsbaum" (blüht in rot)

Kajaking :)

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